24.09.2014 Schwäbisch Hall: 4. Schwäbisch Haller Botschafter-Gespräch

Zum 4. Schwäbisch Haller Botschafter-Gespräch begrüßten wir die Botschafter/innen der Baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen, Mitglieder der EU seit 2004, zur Vorstellung Ihrer Länder und Diskussion in Schwäbisch Hall.

IE Frau Botschafterin Dr. Kaja Tael

Foto: Bundespresseamt

Estland

Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft hat unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaft Estlands, da Deutschland zu den fünf wichtigsten Handelspartnern Estlands zählt. Im Jahr 2010 war Deutschland der fünftgrößte Handelspartner Estlands. Mit einem Anteil von 11,3 % am gesamten estnischen Importvolumen belegte Deutschland den zweiten Platz.

Deutsche Unternehmer interessieren sich vor allem für Maschinenbau und Geräte, Holz und Holzprodukte, Industrieprodukte sowie Metall und Metallprodukte. Estlands Importe aus Deutschland bestehen im Wesentlichen aus Maschinen und Geräten, Metall und Metallprodukten, Transportmitteln sowie chemischen Produkten.

IE Frau Botschafterin Elita Kuzma 

Foto: Botschaft der Republik Lettland

Lettland

Das EU- Mitgliedsland Lettland hat am 1. Januar 2014 als 18. EU-Land den Euro eingeführt. Seit Anfang 2004 ist Lettland auch NATO-Mitglied. In Lettland gibt es bereits jetzt mehr als 1000 Unternehmen, die entweder Niederlassungen deutscher Firmen sind oder Investitionen von solchen erhalten haben. Die Hauptstadt Riga ist das expandierende Zentrum des wirtschaftlichen Lebens in der Region.

Lettland hat einen kleinen Binnenmarkt, aber dank der einmaligen strategischen Lage ist Lettland ein ideales Sprungbrett für den skandinavischen oder russischen Markt. Die Wirtschaft kann von Lettland aus sehr bequem die skandinavischen Länder erreichen, und schon jetzt zählen mehrere schwedische Unternehmen Lettland zum Heimmarkt, weil die Verknüpfungen sehr eng sind.

SE Herr Botschafter 
Deividas Matulionis

Foto: Klaus Bodig, Abendblatt

 

Litauen

Am 1. Mai 2004 wurde Litauen in die EU aufgenommen. Im Jahre 2004 hat sich Litauen der NATO angeschlossen.
Deutschland ist nach Russland der zweitgrößte Handelspartner Litauens und ein wichtiger Investor. Deutsch hält bei den Fremdsprachen in Litauen den dritten Platz hinter Englisch und Russisch. In Litauen sind rund 1.200 Unternehmen mit deutschem Kapital registriert. Die Bandbreite reicht von reinen Verkaufsrepräsentanzen über Klein- und Mittelständler bis hin zu Großinvestitionen. Ausländische Investoren genießen in Litauen dieselben Rechte wie Inländer, die durch Gesetz wie auch durch Investitionsschutzabkommen abgesichert sind. Litauen strebt zum Januar 2015 die Einführung des Euro an. 

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